Vor einigen Wochen hat Facebook Veränderungen angedeutet, die sich auf geschlechtsspezifisches Targeting beiziehen. Am 7. Februar 2018 traten diese dann auch in Kraft. In diesem Artikel möchte ich Ihnen zeigen, was sich geändert hat und wie Sie sich helfen können, ähnliches Targeting fortzusetzen.

Facebook

Bisher hatten Sie die Möglichkeit, Ihre spezifische Zielgruppe mit wie folgend anzusprechen:

  • “Interessiert Männer”,
  • “Interessiert Frauen”,
  • “Interessiert Männer und Frauen”
  • “Interesse nicht spezifiziert”.

Seit Februar 2018 ist das nicht mehr möglich. Facebook sagt über sich selbst, das es sich vorbehält, Targeting Features zu löschen oder hinzuzufügen. Ist aber weiterhin bemüht, betroffenen Kunden zu unterstützen, um hochwertige Target-Optionen auf den Markt zu bringen.

Die Entfernung von geschlechtsspezifisches Targeting war zwar für bestimmte Zielgruppen, wie Dating- und Reise Anbieter sehr attraktive, zeigte aber ein Missbrauchspotential in anderen Gebieten.

Für den Werbeanzeiger bedeutet das, das Männer und Frauen oder beide, nicht länger gezielt angesprochen werden können. Leider erstreckt sich das auch auf LGBT Content. Auch diese Zielgruppe kann nicht länger direkt angesprochen werden.

Facebook schlägt vor, dass Sie anstelle Mann, Frau oder beide wählen, Ihren „Beziehungsstatus“ für spezifisches Targeting verwenden. Ob das allerdings dem alten, geschlechtsspezifisches Targeting wettmachen kann, muss sich erst beweisen.

Um den Übergang zu den neuen Regeln ein wenig zu erleichtern, hat sich Facebook verpflichtet, laufende Werbungen nicht zu verändern. Das heißt, haben Sie eine Kampagne vor dem 7. Februar 2018 begonnen, ändert sich für Sie nichts. Alle Kampagnen, die jedoch nach diesem Datum begonnen wurden, haben die Möglichkeit des geschlechtsspezifisches Targeting nicht mehr und müssen sich daher den neuen Gegebenheiten anpassen.